- Wien, ursprünglich aus Burgenland
- Indie- Rock
- Seit 2005
- Neues Album seit 25. April „The Taste and the Money“
Zwischen lyrischem Geist - etwa des frühen „Hamburger Schule“ Pioniers Tobias Levin(Cpt.Kirk) - und dekadentem Falco-Flair, sorgt der
23-jährige Wiener Sänger und Gitarrist
Andreas Spechtl für Aufregung.
Weit davon entfernt ein Konsens-Sänger zu sein, gelingt ihm hier - gemeinsam mit
Stefan Pabst (Bass),
Christian Treppo (Klavier) und
Sebastian Janata (Schlagzeug),
Thomas Schleicher (Gitarre) - ein Entwurf, der mal wirklich Lebens-Soundtrack ist.
Denn
Ja, Panik!-Songs setzen da an, wo die großen Gefühle kippen und mit ihnen die Dinge. „Da war schon, war schon viel zu lang, ein schwarzes Loch in meiner Brust, nur zu gut, dass ich damit nicht mehr leben muss“. Dem dazugehörigen Song „Marathon“ gelingt es - wie überhaupt allen
Ja, Panik! Songs - den Stoff, aus dem unser Alltag ist, präzise zu bespielen und zu benennen.
Auf wild poetische Weise werden Details wie nebensächlich gestreift: der schimpfende Kioskbesitzer und „nervenden Frisuren“, die „menschenverachtenden Bücher“ und die „Überangebote in Logenplätzen des Szene Cafes“.
Kämen sie aus England, wären sie die neuen Helden der Jugend.
Ja, Panik! kommen aber aus Österreich und sind vorerst nur
die beste deutschsprachige Rockband, die kaum wer kennt. Ihre zweite CD sollte das ändern!
gauningchief - 2. Jul, 11:44